Barrierearmer Text (nicht barrierearmer Text siehe unten):
Am 14. Februar gingen wir zu einem großen Klimastreik.
Wir wollten zeigen, dass Geld nicht alles ist.
Der Streik wurde von Fridays for Future Augsburg organisiert.
Er fand wegen der Bundestagswahl statt.
Unser Motto lautete: „Wir kämpfen selbst für Klimaschutz.“
Wir brachten Schilder mit.
Wir zeigten, was die Parteien wirklich tun.
So wollten wir sagen: Keine Partei schützt das Klima richtig.
Viele Parteien reden über den Klimaschutz, aber sie handeln anders.
Wir kritisierten auch die Politik der Grünen.
Claudia Roth war überrascht.
Sie gab gerade ein Interview.
Wir zeigten: Die Lösung der Klimakrise kommt nicht von den Wahlen.
Die großen Parteien tun nicht genug für das Klima.
Das Problem liegt in einem System, das nur an Geld denkt.
Am Ende machten wir ein Gruppenfoto.
Das Foto ist für Lisa Poettinger.
Sie wurde bestraft, weil sie sich für das Klima eingesetzt hat.
Jetzt darf sie nicht als Lehrerin arbeiten.
Nicht barrierearmer Text:
Am 14.02. beteiligten wir uns mit einem antikapitalistischen Bereich am bundesweiten Klimastreik. Der Streik wurde anlässlich der Bundestagswahlen von Fridays for Future Augsburg ausgerichtet. Eine kämpferische Perspektive brachten wir unter dem Motto „Unsere Wahl: Kampf dem Kapital – Klimagerechtigkeit von unten erkämpfen“ in den Streik ein.
Mit ehrlichen Wahlschildern der verschiedenen Parteien, die nicht nur ihre Wahlversprechen, sondern ihr tatsächliches Handeln zeigen, entlarvten wir, dass keine der Parteien uns zu echtem Klimaschutz führt. Denn egal wie sehr sich die Parteien Klimaschutz auf‘s Banner schreiben, unterliegen sie im Kapitalismus im Endeffekt immer den Interessen des deutschen Kapitals. Über unsere Moderationsbeiträge, die, neben anderen Parteien, auch die Politik der Grünen kritisierten, „freute“ sich besonders Claudia Roth, die auf der Demo eigentlich ein Wahlkampf-Interview geben wollte.
Wir konnten an diesem Tag zeigen: Die Lösung der Klimakrise liegt nicht in den Wahlen und keine der etablierten Parteien betreibt wirklich klimafreundliche Politik, denn der Ursprung der Klimakrise liegt nicht in falscher Klimapolitik, sondern im kapitalistischen System.
Im Anschluss machten wir gemeinsam mit der Demo ein Bild als Ausdruck unserer Solidarität mit Lisa Poettinger, die aufgrund von Aktivismus im Antikapitalistischen Klimatreffen München ein Berufsverbot als Lehrerin bekommen hat und ihr Referendariat nicht antreten darf.




